Duftkerze oder Diffuser: Was ist der Unterschied für die Raumluft?

Der zentrale Unterschied liegt in der Verbrennung: Eine Duftkerze erhitzt Paraffin, Wachse und Duftstoffe und verbrennt sie teilweise. Ein Diffuser mit Kaltluftvernebelung verteilt das Duftöl ohne Verbrennung und ohne Erhitzen. Was das für die Raumluft bedeutet, erklärt Yannick Fehr, Raumduft-Experte bei Aromadream.

Was bei einer Duftkerze passiert

„Bei Duftkerzen wird Paraffin erhitzt, Duftstoffe und Wachse werden teilweise verbrannt. Dabei können Feinstaub, Russ und weitere Verbrennungsprodukte entstehen“, sagt Fehr. Wie viel davon in die Raumluft gelangt, lässt sich nicht pauschal sagen: „Je nach Kerze und Brennweise können diese Emissionen deutlich variieren.“

Die Kerze bleibt damit ein Stimmungsobjekt mit offener Flamme, deren Emissionen von Produkt zu Produkt unterschiedlich ausfallen.

Was bei der Kaltluftvernebelung passiert

Für Fehr beginnt die Beurteilung bei der Qualität der Duftöle: Sie müssen nach den geltenden IFRA-Standards für die jeweilige Anwendung formuliert sein. Die Duftöle von Aromadream erfüllen diese Standards.

Zur Technik sagt er: „Bei der Kaltluftdiffusion erfolgt die Duftverteilung ohne Verbrennung. Dadurch entstehen keine typischen Verbrennungsprodukte, wie sie beispielsweise bei Duftkerzen entstehen.“ Das Duftgerät zerstäubt das Öl mit Kaltluft zu feinem Nebel; es gibt keine Flamme, keine Hitze und keinen Russ. Die Intensität stellen Sie per App oder direkt am Gerät ein, vom Duftgerät Pocket für kleine Räume bis zum Nova für Flächen bis 130 m².

Eine pauschale Antwort gibt es nicht

Auf die Frage, was „schädlicher“ sei, antwortet Fehr bewusst differenziert: „Die tatsächliche Exposition hängt von Duftstoff, Konzentration, Dosierung, Raumgrösse und Belüftung ab.“ Ein Gesundheitsurteil fällen wir deshalb nicht. Festhalten lässt sich der technische Unterschied: Bei der Kaltluftvernebelung findet keine Verbrennung statt, und Dosierung wie Laufzeiten lassen sich am Gerät exakt steuern, statt von Kerze und Brennweise abzuhängen.

Praktische Unterschiede im Alltag

  • Steuerung: Die Duftkerze brennt, bis sie gelöscht wird. Ein Duftgerät läuft nach Zeitplan und Intensitätsstufe.
  • Konstanz: Der Kerzenduft verändert sich mit der Brenndauer. Der vernebelte Duftöl-Duft bleibt gleich, solange Öl im Tank ist.
  • Offene Flamme: Im Gewerbe (Hotel, Laden, Büro) scheidet die Kerze aus Brandschutzgründen meist ohnehin aus.

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Testen Sie unsere Duftkreationen mit dem Duftöl-Muster-Pack für CHF 5.90; den Betrag erstatten wir bei der nächsten Bestellung ab CHF 30 vollständig zurück. Fragen beantwortet unser Team unter +41 52 550 51 31 oder über die Kontaktseite.


Über den Autor: Yannick Fehr ist Raumduft- und Duftmarketing-Experte, seit über zehn Jahren in der Raumbeduftung tätig, zunächst bei Airdream, heute bei Aromadream. Er begleitet Beduftungsprojekte für Hotels, Retail und Büros in der Schweiz.

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